28.10.2017

 

heute ist es also so weit, das herbstteam 2017 setzt sich nach langer vorbereitungszeit in bewegung. wiederum mit mehr als einem dutzend eishockey taschen, randvoll mit medizinischen hilfsgütern und weiterem material bepackt, zwängen wir uns zur gepäckabgabe am swiss schalter in kloten. glück, dass der ground staff milde walten lässt und uns das notorische übergewicht pro tasche durchlässt. der flug scheint bis auf den letzten sitz ausgebucht zu sein, verläuft aber ganz angenehm. auch die film junkies unter uns kommen auf ihre rechnung und bringen bis zu rekordverdächtige viereinhalb filme durch… in dar dann das übliche warten bei der einreise. glücklicherweise gibt es aber keine probleme beim zoll mit unserem gepäck. hier wirken die beiden offiziellen schreiben, eines vom spital in ifisi, das andere von zurich-meets-tanzania untermauert mit einem kantonsspital winterthur briefkopf, wunder, man lässt uns ohne weitere komplikationen problemlos einreisen! draussen werden wir schon von zwei taxis erwartet. nur mit viel mühe bringen wir alles gepäck und die ganze mannschaft in einer fuhre zum nah gelegenen hotel.

 

29.10.2017

 

wie wir erst vor einigen wenigen tagen erfahren haben, wurde unser inlandflug von 1430h auf 1110 vorverlegt. das kommt uns sehr gelegen, erreichen wir songwe nun doch bereits um 1230h und so bleibt mehr zeit um unser material auszupacken, uns generell zu organisieren und vor allem um die ersten patienten zu sehen und die op-liste für die ersten tage zu füllen…

beim check-in ist ruben unser grosser trickser. während christoph mit der schaltercrew verhandelt (sprich: sie ablenkt) manipuliert ruben die waage ein wenig zu unseren gunsten und zieht gelegentlich einige kilos ab wenn nötig… auch hier sind unsere oben erwähnten schreiben gold wert. der flug ist etwas mulmig. unsere b737 von fastjet ist schneeweiss ohne bemalung und mit nur mit drei buchstaben als kennung ohne weitere beschriftung. die sicherheitskarten die mit „cargo“ bezeichnet sind. Das wirkt schon etwas sureal. als dann auch noch einer der piloten kurz vor der landung aus dem cockpit kommt und in der ersten passagiersitzreihe gemütlich platz nimmt, steigt die verwirrung… es kommt trotzdem alles gut!

am flughafen werden wir von einer grossen entourage abgeholt. neben martin und jacob, welche ja bis vor zwei wochen für ihr fellowship in zürich waren, sind auch hanni, susi, petra,  lydia, rachel und natürlich njenje da. nach einer kurzen vortellungsrunde fahren wir zum icc, beziehen kurz unsere zimmer, nehmen die persönlichen sachen aus den taschen und laden die landrover wieder voll für den transport zum spital. für die viele schoggi und bratwürste wird uns extra ein kühlschrank in eines der zimmer gestellt! nach einem kurzen lunch werden wir schon im spital erwartet. es gibt ein riesenhallo mit der ops-crew und wir beginnen das ganze material zu sortieren und zu versorgen. zudem gehen wir auf die abteilungen und unter der führung von martin und jacob sehen wir einige patienten, die wir gleich für die ersten op-tage buchen, darunter zwei kleine kinder mit frischen verbrennungen. nachher machen wir in der outpatient clinic weiter mit der aquisitionsvisite und sehen noch einige patienten mehr. es sind aber nicht so viele wie gewohnt. die erklärung ist einfach: weil man erst einige stunden später mit uns gerechnet hat, sind die meisten patienten erst auf die nächsten tage bestellt worden. es wird also sicher genug zu tun geben und wir sind froh über den unerwarteten etwas sanfteren einstieg…

 

30.10.2017

 

der erste richtige arbeitstag im ops gestaltet sich wie immer chaotisch. die abläufe stimmen noch nicht, das material ist noch nicht am richtigen ort und wir müssen uns zuerst wieder an den african groove gewöhnen. umso bemerkenswerter und eindrücklicher ist, dass es miriam innerhalb weniger stunden geschafft hat das digitale röntgengerät voll zum laufen zu bringen. danke an dieser stelle auch an ueli anker vom waidspital und herr moro, ehemals agfa, welche miriam in der schweiz geholfen haben das gerät tadellos aufzusetzen. die entwicklungsmaschine mit dem entsprechenden zubehör wurde vom waidspital gespendet, herzlichen dank auch hier. die qualität der bilder ist erste sahne und besser als vieles, was wir selbst von schweizer spitälern kennen. die einheimischen röntgenleute können offenbar kaum glauben mit wie wenig strahlung – nur einem bruchteil von dem was sie jeweils abschiessen – so gute bilder möglich sind. das ist ein weiterer sehr positiver effekt  dieses geräts, die patienten und vor allem das personal sind so viel weniger strahlung ausgesetzt. mit der neuen errungenschaft kommt aber ein neues problem: wie bringen wir die digitalen bilder, welche wir nur noch auf dem bildschirm sehen in den op…? da gibt es keine flat screens und kein aufwändiges netzwerk mit direktzugriff… martin sucht uns nun zuerst einen ganz normalen printer mit dem wir die wenigen bilder, die wir im op wirklich brauchen ausdrucken können. und miriam ist bereits daran ein entsprechendes occasionsgerät (trockenfilmprinter) in der schweiz zu finden mit welchem chemikalienfrei röntgenbilder für den spezielgebrauch gedruckt werden können. ein gelöstes problem zieht sofort ein neues nach sich, so ist es halt. 

 

31.10.2017

 

als wäre es schon routine, alle sind pünktlich beim frühstück und bereit für den kurzen marsch entlang dem transafrican highway zum spital. leider gibt es im trauma-op eine kurze verzögerung. der erste patient muss erst von seinen handschallen befreit werden, die ihn ans bett ketten und dafür muss die polizei gerufen werden… die stabilisierung seines unterarmbruchbruches verläuft dann problemlos. dr. jacob befestigt die platte am knochen mit hilfe von ruben. im anderen saal müht sich dania inzwischen mit einer ausgeprägten kontraktur im bereich der achselhöhle ab. dieser eingriff ist nötig um die ausgedehnten narbenstränge zu lösen um der schulter die beweglichkeit zurückgeben zu können.

weil wir aktuell nur eine funktionierende beatmungsmaschine haben, konnten wir den kleinen fünfjährigen fazsadi daniel erst am nachmittag anfangen zu operieren. Er konnte nicht mehr gehen wegen massiven o-beinen. Wir mussten ihm beide oberschenkelknochen und beide schienbeine und wadenbeine zersägen/brechen und mit vier externen fixateuren einrichten und stabilisieren. wie gut das gelungen ist, ist schwer zu beurteilen, wir können keine röntgenaufnahmen machen während der operation. so sind wir auf das reine augenmass angewiesen. morgen werden wir den kleinen röntgen, dann wissen wir mehr. wahrscheinlich werden wir dann noch etwas nachrichten müssen. gegen 2100 uhr endet dann dieser tag im op schliesslich auch für die letzten der crew, unsere anästhesisten…

 

01.11.2017

 

heute sind alle im op auf zack und schnitt ist bereits um 0830h. die visite am morgen verläuft ohne überraschung, es geht allen patienten soweit gut. nur einer der patienten, welche für heute für ihre operation geplant sind, ist abgehauen und nicht mehr auffindbar. so werden wir heute abend halt etwas früher fertig sein als gestern, auch nicht schlecht. während dania sich weiterhin vor allem mit kontrakturen und verbrennungen beschäftigt, verschlechtert sich eine ihrer patienten mit einem schweren infekt der hand und unterarm so stark, dass wir uns notfallmässig entscheiden müssen im oberarm zu amputieren, eine traurige aber notwendige entscheidung. Zwischen zwei operationen werden wir zu einem jungen mann im verbandszimmer gerufen, welcher ebenfalls in einem zunehmend schlechteren zustand ist. vor zwei tagen wurde er wegen einem lokalen infekt im dammbereich von dr. kimaro operiert und in der folge antibiotisch behandelt. heute zeigt sich die bauchdecke im bauchbereich und flanke deutlich knisternd bei der untersuchung. hier liegt mit grösster wahrscheinlichkeit ein gasbrand vor mit ausbreitung auf den körperstamm. auch in der schweiz wäre das eine sehr ernste erkrankung mit einer schlechten prognose. was das hier in tanzania bedeutet, kann man sich sicher vorstellen… uns bleibt keine wahl, wir haben keine möglichkeit einer intensivmedizinischen betreuung nach der unbedingt notwendigen operation so dass wir den jungen mann notfallässig ins ruffa, das grosse regierungskrankenhaus in der stadt mbeya verlegen. auch so bleiben seine chancen leider schlecht.

 heute wurde noch der kleine junge mit den ausgeprägten o-beinen geröntgt, welche wir gestern versucht haben operativ zu korrigieren. die röntgenkontrolle zeigt, dass die korrektur zwar an allen unter- und oberschenkeln die stellung verbessert, aber zum teil noch nicht ideal erfolgt ist. deshalb werden wir morgen den kleinen noch einmal in den op nehmen und ohne knochendurchtrennung die fixateure nochmals öffnen um die stellung der knochen weiter zu verbessern. wir erklären das der mutter auf der kinderabteilung und benützen den besuch dort gleich um einige plüschtiere, welche wir von zuhause von vielen kleinen und grösseren spendern bekommen haben, den kindern zu verteilen.es tut gut zu sehen, wie sich die kleinen freuen! allen spendern an dieser stelle nochmals vielen dank! 

 

02.11.2017

 

heute ist ein weiterer „normaler“ arbeitstag in ifisi mit den üblichen problemchen aber auch freuden. am abend steigt dann das traditionelle swiss dinner. dieses jahr. machen wir es uns etwas einfach aber alt bewährt: bratwurst (die ostschweizer unter uns betonen olmabratwurst…) und rösti (keine berner rösti, sondern einfach berner rösti wie die berner fraktion im team moniert…). wir machen uns etwas sorgen wegen den wüsten. einige packungen sind schon gefährlich nah am ablaufdatum und auf der reise hierher herrschten auch nicht gleich kühlschranktemperaturen. so entscheiden wir uns die würste erst einmal kräftig durchzukochen bevor wir sie auf den grill legen. so wollen wir sicherstellen, dass am folgetag nicht die halbe spitalbelegschaft ausfällt… das dinner abzusagen ist keine option, es wird wohl das risko wert sein müssen!

wir sind erst kurz vor sechs mit allen operationen durch, so bleibt nur wenig zeit für die vorbereitungen. Die zwiebelsauce wird unter der führung von dania gebaut, einer schwäbin, traditinalisten werden uns verzeihen. den bratwürsten ergeht es nicht besser, sie werden von einer zürcherin durchgekocht (lydia) um dann von einem ticinesi (ruben) und michael, einem berner noch kurz grilltechnisch aufgewertet werden. aber das merkt ja keiner! der rest der crew bratet mit sechs pfannen die rösti ganz nach vorschrift goldgelb. so schaffen wir es schlussendlich mit vereinten kräften auf den punkt fertig zu werden. wir machen uns etwas sorgeen wegen der menge, denn es kommen sicher 60 gäste. es sind leute vom röntgen, natürlich vom op, vom verbandszimmer, von den abteilungen. auch die beiden schweizer elektriker, welche aktuell das stromsystem im spital unter die lupe nehmen, fehlen nicht. Da ist auch rachel mit ihrer familie, die englische internistin, welche schon seit vier jahren hier arbeitet und natürlich dr. martin und dr. kimaro, der aktuelle und vormalige spitaldirektor. als grosse überraschung und freude für christoph kommt auch sister rhoda, die eindrückliche pensionierte ehemalige matron (oberschwester). sie ist eine begnadete sängerin und singt auch nach em essen kurz für uns. das essen reicht knapp und kommt gut an. zum dessert haben wir einige kilo schoggi aufgestellt, diese geht schneller weg als wir schauen können…

die üblichen reden folgen dem essen. mit stolz verkündet dr. martin, dass die staatliche inspektion vor zwei tagen, welche das personal, die abläufe und einrichtungen bewertete, dem ifisi hospital vier von fünf möglichen sternen vergeben hat. damit rangiert „unser“ spital in der top-liga des landes. hervorgehoben wurde vor allem die infrastruktur. hier wurde das spital als nummer 3 im ganzen land eingestuft! das ist ja eigentlich schön, nach einigem nachdenken aber eher traurig und besorgniserregend. schon hier fehlt es an allen ecken und enden, an der hygiene , am labor, an den überwachungsmöglichen, an einer a+e unit (notfallstation), um nur wenige zu nennen. es kämen mir noch einige mehr in den sinn. und ich rede da nicht von „nice to have“ sondern von „must have“ für ein ordentlich eingerichtetes spital dieser grösse. und das ist nicht einmal an schweizer standards gemessen. wie muss es dann erst in den spitälern aussehen, die nicht zu tanzania’s top-liga gehören? auf alle fälle motivieren diese vier sterne sehr, das ist an diesem abend klar zu sehen. diese bewertung wird die mitarbeiter in ifisi noch zusätzlich motivieren auch den fünften stern zu erreichen und motivierte, gut ausgebildete mitarbeiter sind ausser frage das höchste und wertvollste gut so einer institution.

entschuldigen müssen wir uns für die manchmal verzögerte und meist inexistente untermalung des blogs mit bildern. das internet hier ist zurzeit so langsam, schwankend und häufig inexistent, so dass der upload nur in ausnahmefällen funktioniert. dieses manko wird nachgeholt, allerspäteestens wenn wir wieder zurück in der schweiz sein werden. also bitte etwa nachsicht und geduld, hakuna matata!

 

03.11.2017

 

heute haben wir den kleinen daniel noch mal nachkorrigiert. schon die narkose war ein grösseres unterfangen und martin hat alle register gezogen inklusive sakralblock für eine gute schmerzkontrolle nach der operation. während die anästhesisten den patienten vrbereiten rechnen und zeichnen ruben und christoph um zu bestimmen wieviel denn nun wo und in welcher reihenfolge noch am fixateur nachkorrigiert werden muss um die beinstellung weiter zu verbessern. was einfach tönt erscheint uns selber hochkompliziert weil wir ja nicht einmal die bilder im op haben, geschweige denn eine röntgenkontrolle während der operation. nach der korrektur ist marika mit ruben's hilfe gleich mit dem noch anästhesierten daniel "überland" ins röntgen gefahren um die röntgenkontrolle durchzuführen. glücklicherweise war das resultat so, wie wir gehofft hatten und wir mussten nicht zurück in den operationssaal. als wir ihn dann später auf der visite sahen, war er quitschfidel sitzend im bett bis er uns sah, dann ging das theater los... verständlich, wir waren wirklich nicht nett mit daniel... 

dania deckt inzwischen weiter verbrennungswunden im akkord. auch ein kurzzeitiger ausfall des dermatoms, welches sie zur hautgewinnung braucht, bringt sie nicht aus der ruhe. dafür ist ruhe ein fremdwort für unser anästhesieteam. zum teil mussten sie gleich vier patienten gleichzeitig betreuen... aber am abend war dann doch alles geschafft und alle pünktlich zum essen um 1930h.

 

 

04.-06.11.2017

 

 

die nun anstehenden drei tagen bieten für alle einen willkommenen untrbruch vom spitalalltag. die erste arbeitswoche ist vorbei, bis jetzt blieb noch gar keine zeit die vielen eindrücke und erlebnisse auch nur annähernd zu verarbeiten. es geht allen von uns operierten patienten so weit gut. Petra, die basler krankenschwester, welche schon mehrere jahre in ifisi arbeitet bleibt für das wochenende zurück und kümmert sich persönlich um die frisch operierten. lydia kommt als bewährter tour guide mit nach matema , als fahrer des grossen land rover ist auch joseph mit von der partie.

wir fahren bereits vor acht uhr los und nehmen die alte kolonialstrasse über den pass. die dirt road ist bis auf wenige stellen in einem guten zustand und wir kommen gut vorwärts. mit zunehmender höhe, ausgehend von mbalizi, das etwa auf 1300m.ü.m. liegt, wird die vegetation von ausgedörrt immer grüner. In den bergen hat es offensichtlich bereits geregnet während unten im tal in dieser saison noch kein regen gefallen ist. wir kommen an einigen dörfern vorbei, passieren felder und werden von halsbrecherischen motorrädern, mit passagieren voll- und überbepackten lastwagen und bauern, welche ihre produkte zu fuss auf dem kopf tragend kilometerweit zum mark bringen, gekreuzt. den höchsten punkt erreichen wir bei etwa 2000m, von nun an geht’s kontinuierlich bergab über tukuya, die alte deutsche kolonialstadt, die früher neu-langenburg hiess, bis wir schliesslich mateam am nordende des lake nyassa (malawisee) erreichen. die letzten kilometer ühren über eine im bau befindliche erschreckend breite schotterpiste, die von den chinesen gebaut wird. anscheinend wurden im malawisee beträchtliche noch nicht geförderte erdölvorkommen entdeckt und dieses öl soll dann in zukunft wohl über diese strasse abtransportiert werden. zum glück ist es noch nicht soweit. In matema ist noch nichts von dieser einschneidenden veränderung zu spüren. es windet recht stark und der see präsentiert sich mit einem ordentlichen wellengang. man wähnt sich fast am meer…

am nächsten tag besuchen wir nach einem unüblich späten frühstück das dorf mit seinem lokalen markt. später gehen wir mit mario, einem einheimischen guide dem ufer entlang zu einer flussmündung. kurz vor einbruch der abenddämmerung schleichen wir uns leise an um die hier lebenden hippos nicht zu vertreiben. bereits nach kurzer zeit entdecken wir in einem pool eine gruppe von vier bis fünf tieren. bis am schluss sind wir uns über die genaue anzahl nicht einig, denn nie sind alle tiere gleichzeitig aufgetaucht und sichtbar. spielt ja auch keine rolle, gelohnt hat es sich allemal, es sind mindestens zwei jungtiere sind darunter. erst nach dem einbruch der dunkelheit sind wir zurück in der lodge.

am montag gegen mittag fahren wir auf einer alternativen strecke wirder zurück. die fahrt dauert fünfeinhalb stunden, es regnet zum teil sehr stark. nun scheinen wir definitiv in der regenzeit angekommen zu sein. Wir veersorgen uns noch mit bananen und erreichen am abend wieder ifisi. eines ist sicher, die rückfahrt war wesentlich weniger staubig als die hinfahrt… eine dusche würde jetzt guttun, leider haben wir aber keinen strom und damit auch kein warmes wasser. denn das wasser hier wird direkt im duschkopf mit integrierten heizschlangen erwärmt und kommt nicht aus einem boiler wie daheim. darum ohne strom kein warmwasser…das duschen muss also warten und wir hoffen weiter auf strom, entweder vom netz oder dann wenigstens vom einkickenden generator.

 

07.11.2017

 

heute herrscht der ganz normale wahnsinn im ifisi c.d. hospital. es fängt schon bei der visite an. einer unserer patienten, welcher heute wegen einem weichteildefekt am unterschenkel nach sanierung seiner osteomyelitis letzte woche hätte operativ gedeckt werden sollen, wurde einfach einfach übers wochenende nach hause entlassen und ist von dannen gezogen. zum glück sind hier alle mit mobiles bestückt, so kann er vielleicht für morgen oder übermorgen noch aufgetrieben und zur rückkehr ins spital für die operation motiviert werden. sonst kommt das mit einem grossen areal mit frei liegendem knochen sicher nicht gut. sowieso wurden dreiviertel unserer patienten übers wochenende nach hause geschickt. Mit den hiesigen hospitalisationszeiten von maximal vier tagen bei unserem krankengut kann sich kein schweizer spital messen.

so quasi per zufall laufen wir dann auf der männerabteilung einem frisch verbrannten mann über den weg. dieser liegt seit mehreren stunden in seinem bett, ist kaum ansprechbar und zeigt unbehandelte tiefe vebrennungen im gesicht, am stamm und armen. auch angesichts der grossen fläche mit etwa 30% der körperoberfläche  und der tiefenausdehnung ist es schon schockierend zu sehen, dass dieser mann einfach nur da liegt. die wunden wurden weder gereinigt noch abgedeckt. eine infusion und auch ein blasenkatheter, was beides eigentlich zum minimalprogramm gehört, fehlen. und so liegt er einfach da... besonders beunruhigend ist, dass die atemwege möglicherweise auch mitbetroffen sind. mit der dringend nötigen massiven flüssigkeitsgabe wird es dann zwangsläufig zu ödemen und zu einer gefährdung der atmung kommen. dieser patient ist mit den hiesigen resourcen nicht behandelbar, so dass wir uns entschliessen ihn nach mbeya in das regierungskrankenhaus zu verlegen. ob die chancen da für ihn besser werden, wird weisen müssen.

und dann finden wir auch noch einen ganz frisch verletzten mit einer schweren weichteilverletzung am unterarm und einer offenen monteggia-fraktur. das ist ein bruch der elle mit einem gleichzeitig ausgerenkten speichenköpfchen im ellbogen. die elle liegt in trümmern, eeine rasche operation ist unumgänglich.

 

aufgrund all dieser turbulenzen mit fehlenden patienten, neuen notfallmässig zu versorgenden patienten und zu verschiebenden patienten vezögert sich dann auch noch der op-beginn erheblich. nach dem dazwischen geschobenen monteggia patienten operieren wir noch einen nicht verheilten bruch mit falschgelenk hüftnah am oberschenkel mit einer winkelplatte. so ganz ohne röntgenkontrolle während der operation wird dieser an sich schon eher komplizierte eingriff recht prickelnd. schlussendlich haben wir ein recht gutes gefühl, mit spannung warten wir auf das morgige röntgenbild. und so wird es auch trotz ganztägigem chaos trotzdem noch abend und wir ziehen müde in unser quartier ab.

 

08.11.2017

 

heute erleben wir das pure kontrastprogramm zu gestern, alles klappt wie am schnürchen und es erwarten uns keine bösen überraschungen. alle im op sind motiviert und die operationen können wie geplant durchgeführt werden. auch die mit spannung erwateten röntgenkontrollen von den eingriffen vom vortag sind alle in ordnung, grosses aufatment und erleichterung im team... 

ruben operiert heute mit dr. kimaro, christoph ist nur am morgnen dabei. am nachmittag geht er zusammen mit michael nach songwe um den zweiten schwerpunkt unseres projektes, die secondary school zu besuchen. geführt erden sie von lydia, die sie auch mr. clinton, dem head master der schule vorstellt. er führt uns über das ganze areal und versorgt uns mit informationen aus erster hand. die schule ist nun bereits etwa vier jahre alt und hat aktuell über 600 schüler, jedes jahr kommt ein weiterer jahrgang dazu. in zwei jahren jahren werden alle klassenzüge voll sein und die kapazität von über 800 schülern erreicht sein. die meisen schüler wohnen das ganze jahr auf dem areal im sinne einer boarding school, einige kommen jeden tag mit dem schulbus aus der umgebung zum unterricht. ein schuljahr hier in songwe kostet mit allem drum und dran in der boarding school etwa 800 usd, für schüler ohne unterkunft ungefähr die hälfte. neu wird sogar ein teacher's training angeboten, ein lehrerseminar mit einer kapazität von über 100 ausbildungsplätzen. wir sind von diesen zahlen sehr beeindruckt, noch mehr aber von den enthusiastischen und fröhlichen schülern selber.

auch mit einigen lehrern kommen wir ins gespräch. diese sind sehr an der zusammenarbeit mit cambridge english exams (swiss exams) in winterthur interessiert. beireits haben einige lehrer und schüler ein online assessment absolviert damit ihre enflischkenntnisse besser eingeschätzt werden können. dies wird dann eine noch fokussiertere und effizientere hilfe ermöglichen. wir besuchen auch das compiuter lab, welches dank den von uns organisierten computerspenden enigerichtet werden konnte. alles funktioniert noch und wird rege für den unterricht benützt. michael filmt wie ein verrückter aus allen lagen und winkeln um genügend material für ein promo video für unsere website zu haben. auf das resultat darf man gespannt sein!

 

 

 

 

 

09.11.2017

 

ein neuer tag im ifisi council designated hospital. eigentlich läuft es heute wie immer. dania operiert mit einer endlosen seelenruhe und geduld ihre kontrakturen und deckt die verbrennungswunden mit hauttranplantaten. diese eingriffe sind sehr aufwändig und dauern meist mehrere stunden je nach ausdehnung. häufig müssen die patienten in der gleichen narkose auch noch gedreht, neu desinfiziert und abgedeckt werden. nicht zuletzt für die anästhesie bedeutet das einen grossen mehraufwand und potentielle probleme. die kollegen der anästhesie sind sowieso besonders gefordert in diesem einsatz. gefühlsmässig haben wir immer mehr komplexe fälle, die einfacheren sachen der ersten einsätze werden inzwischen ja von unseren lokalen kollegen selber gemacht. so bleiben uns, wie schon beschrieben, komplexere sachen wie chronische infekte, ehlverheilte brüche, patienten mit ausbleibender knochenheilung oder eben die grossflächig verbrannten. zudem operieren wir immer mehr kleine kinder, das kleinste war heuer drei jahre alt und einige weitere nicht mehr als fünf jahre alt. auch das für unsere anästhesisten ein besonderer challenge!

am abend sind wir heute schon gegen fünf mit beiden operationssälen fertig. die weibliche fraktion nützt das schamlos aus und macht sich aus dem staub respektive auf den weg zum lokalen markt in mbalizi. plötzlich taucht petra im op auf und fragt ob jemand lust habe ein fussballspiel zu sehen. das team von ifisi spielt heute abend zuhause. natürlich gehen alle übrig gebliebenen team mitglieder mit. das spiel sellber auf staubigem, holprigen boden ist unterhaltend, die show bieten aber die vielen schulkinder am spielfeldrand. sie haben ihre helle freude an uns muzungus (weisse) und posieren und fabrizieren faxen ohne ende. nach dem spiel fahren wir noch in die bar von malongo, einem der alt eingesessenen anästhesisten. scheinbar ist es üblich, dass die meisten spitalangestellten noch einem nebenverdiienst nachgehen, weil der lohn allein vom spital nicht reicht. und be malongo ist es halt eben eine kleine bar. so fahren wir recht abenteurlich und mit einigen kleinen umwegen durch die belebten quartiere von ifisi bis wir malonggo schlussendlich gefunden haben. auf seinem klapprigen velo fährt er uns vor bis zu seiner bar. dort genehmigen wir uns ein bier, geniessen die sehr spezielle stimmung und fahren dann zu spät zurück in unsere unterkunft. eigentlich hätten wir das schon viel früher machen sollen, finden alle…

 

10.11.2017

 

nachdem wir im verlaufe der letzten beiden wochen immer wieder unsere teddybären und stofftiere auf der kinderabteilung verteilt haben, war dania heute dort und hat die kinder mit luftballons versorgt. die begeisterung war gross! weil dania mit ihrem programm früher als die traumatologen fertig war, konnten wir fliegend wechselnd. das heisst wir konnten einen patienten in „unserem saal“ operieren während martin und seine crew bereits den nächsten patienten im nachbarsaal vorbereitet haben. das nennen wir luxus in der tiefe ostafrikas. trotz europäischem vollgas und viel enthusiasmus ist sonst ein wechsel praktisch nie unter einer stunde zu schaffen, da kann man stressen und anfeuern wie man will, hakuna matata eben…

 

die traumatologen haben heute ein etwas untypisches programm. nachdem sie einem kleinen mädchen beide beine zersägen und einrichten, wird die kleine auch noch für vier wochen gegipst. nachher entfernen sie noch eine arg vergrösserte schilddrüse und stellen die darmkontinuität wieder her bei einer jungen frau nach einer darmoperation mit künstlichem darmausgang. bei der visite ist dann die freude gross als die schilddrüsenpatientin klar und deutlich „africa“ sagen kann, ein zeichen, dass ihre recurrens-nerven bei der operation nicht geschädigt wurden.

heute morgen haben wir uns schon von einem teil des spitalpersonals mit einer kurzen rede verbschiedet. die, die enger mit uns gearbeitet haben, kommen noch zum african dinner bei uns vorbei. wir rechnen mit einigen reden und auch etwas singen wird sicher dabei sein...

 

11.11.2017

 

das war er nun also, der letzte tag im mbalizi council designated hospital. das op-programm ist heute etwas reduziert um noch für unvorhergesehenes und dringendes bereit zu sein. diese reservekapazität wird dann am nachmittag auch gleich benützt, ein  fünfzehnjähriger wird zum abschluss noch wegen einem stark verschobenen bruch des oberarmkopfes offen eingericht (so gut es halt geht ohne bildwandler – aber dazu noch später…) und mit drähten stabilisiert. jacob macht einen grossteil dieser operation selber. Im vorfeld hat ruben noch eine torticollis (schiefhals) bei einem fünfjährigen operiert, gefolgt von einem der zahlreichen schweren knocheninfekte nach auswärtiger plattenosteosynthese. dania macht zum abschluss ein kleines mädchen glücklich, indem sie ihre ausgeprägten kinderfaustgrossen überschiessenden narben an beiden ohren entfernt und die ohrform wieder rekonstruieren kann. begonnen hat dieses problem mit dem schiessen von löchern in das ohrläppchen für ohrringe vor einigen jahren, kaum zu glauben…

wir verabschieden uns von unseren kollegen und freunden im op. das  übliche abschlussbild folgt und nach vielen umarmungen, handshakes und dem austauschen von guten wünschen ziehen wir ab. christoph hatte noch ein abschliessendes gespräch mit dr. martin, dem ärztlichen direktor. beide sind mit dem einsatz zufrieden, sehen, chancen, brachliegendes potential und weitere verbesserungsmöglichkeiten. schnell werden die nächsten baustellen identifiziert und besprochen. ein funktionierendes, effektives und trotzdem im betrieb günstiges labor muss her. im op sind bei den  knochenoperationen weitere verbesserungen wohl nur mit der einführung eines bildwandlers mit der möglichkeit zum intraoperativen röntgen möglich und sehr wichtig wird die organisation und der aufbau eines eigentlichen 24h notfallbetriebs mit eigenen räumlichkeiten sein. dies kann auf der basis schon bestehender räume im ambulanten bereich des spitals mit verhältnismässig wenigen anpassungen gemacht werden. entsprechende ideen wurden von rachel und martin bereits angedacht. die ideen und visionen sind da, nun müssen diese nur noch umgesetzt werden. wir helfen gerne weiter mit!

am nachmittag sind wir noch bei hanni und markus lehner eingeladen und wir geniessen die herrliche aussicht auf die ravine und den mbeya peak von ihrer terrasse aus. auch das essen ist hervorragend, vielen dank. ausklingen lassen wir den tag dann später auf der utengule coffee farm mit einigen sun downern und einem späten znacht mit  lydia, susi und petra. dies drei  haben  uns sehr unterstützt und mit viel geduld in iher bewährten art geholfen, asante sana!

 

zum abschluss noch etwas in eigener sache:

 

das team hat hervorragend zusammengearbeitet und harmoniert. kleinere unstimmigkeiten wie sie natürlich und immer vor allem zwischen chirurgen und anästhesisten immer vorkommen, wurden sofort geklärt, beseitigt und gleich wieder vergessen. die verschiedenen charaktere hattten alle den gleichen fokus und so sind wir alle ohne zwischenmenschlichen probleme trotz viel arbeit durch diese zwei wochen bekommen. ich bin sehr stolz auf dieses team! es war äusserst flexibel, fokussiert und wie in einem richtigen team halt, war sich keiner zu schade dem anderen zu helfen und auch „niedrige“ arbeiten“ im sinne der sache zu erledigen. die professionalität war sehr hoch und ich muss mich noch berichtigen, der jüngste patient war nicht drei- sondern ein jahr und neun monate alt. unsere anästhesisten haben die von den chirurgen zur op angemeldeten patienten alle akzeptiert und sicher und effektiv durch die entsprechenden eingriffe gebracht. dass sie dann och quasi so nebenbei auch noch den lokalen staff weiter ausgebildet haben, versteht sich von selbst.

marika war die sprichwörtliche allrounderin, der libero unserer mannschaft und hat neben der anästhesie, ihrer eigentlichen kernkonsequenz, immer auch dort geholfen und ausgeputzt, wo es gerade gebrannt hat. miriam, immer etwas abseits in ihrem röntgenhäuschen, hat uns mit weltklasse bildern versorgt und häufig auch gleich die diagnose mitgeliefert. Ihre präzision und können sind beeindruckend. ruben war bereits das drittemal dabei und hat beim erstellen des op-programmes, beim suchen der patienten auf den abteilungen und bei der organisation der digitalen röntgenbilder im ops nie die übersicht verloren. für die operationen hat er sich immer gewissenhaft vorbereitet und so konnten wir auch sachen operieren, die wir kaum oder noch nie (und vor allem nicht so...) gemacht haben, seriös und zum wohl der patienten. steffi war die ordnende hand im op und vorgängig hauptverantwortlich für das mitgebrachte material. mit viel geduld hat sie es geschafft zusammen mit njenjema weiter ordnung in die chirurgischen instrumente und sets zu bringen und sie hat viel zeit mit teaching verbracht bezüglich der pflege der instrumente und bohrmaschinen. es bringt nichts dieses sachen einfach hierher zu schaffen  wenn sie dann mangels richtigem handling und pflege innert kürzester zeit kaputtgehen. michael ist ein äusserst kompetenter anästhesist, der  auch noch saugut fotografieren und filmen kann. martin hat ihn und marika nach kurzer zeit zunehmend frei laufen lassen bei ihren anästhesien, was einer grossen auszeichnung und lob gleichkommt. das wissen alle bestens, die martin mit seiner detailbesessenheit (positiv gemeint!) kennen und schätzen. dania hat mit viel engagement und herz  ihre patienten mit verbrennungen und narbenkorrekturen in stundenlanger kleinarbeit mit einer engelsgeduld operiert, viele davon kinder. sie hat aber nicht nur operiert, sondern viel zeit im wundzimmer bei den verbandswechseln verbracht und so die guten resultate sichergestellt. am morgen war sie immer die erste im spital! dass sie nebenbei auch noch dem lokalen gewerbe als veritable shopping queen zu einem willkommenen aufschwung verholfen hat, muss auch erwähnt werden. sogar eine matratze hat sie gekauft um ihre tontöpfe, holztisch und weiss der geier, was sonst noch, gut gepolstert nach hause bringen zu können… und da ist dann noch martin, mein treuester begleiter, der nun auch schon das viertemal dabei war. er spricht als anästhesist nicht die gleiche sprache wie ich, am schluss verstehen wir uns aber immer! was er alles neu eingeführt hat, lässt mich nur staunen. durch die vielen nervenblöcke konnten totalnarkosen ganz vermieden oder nur sehr flach gefahren werden und der verbrauch von morphium ähnlichen schmerzmitteln nach der operation wurde auf (nicht um!) lächerliche zwei ampullen während des ganzen einsatzes gesenkt. möglicherweise waren hier aber vor allem die chirurgen schuld, welche es der anästhesie durch die schonenden operationstechniken auch wirklich leicht gemacht haben…

zu guter letzt herzlichen dank  an alle, die uns unterstützt und geholfen haben hier in ifisi, vor allem aber auch die leute in der schweiz und insbesondere unsere familien zuhause. ohne sie wäre das so nie möglich gewesen.

danke allen für das interesse an diesem blog, roger und out.

 

christoph

 

 

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24.03.2018 am samstag, den 07.04.2018 findet die gv und unser jahrestreffen statt. zur planung ist eine anmeldung erforderlich. weitere details findet ihr hier...

23.03.2018 unser anästhesist christoph schubert ist auch buchautor.  wer gerne brass musik hört und bei witzigen schwarz humorigen geschichten schmunzeln will, der soll sich den  25.03. 2018 dick in die agenda eintragen! hier mehr...

06.03.2018 direkt zum tagebuch märz 2018...lesen sie, wie sich das team auf den einsatz vorbereitet und begleiten sie uns virtuell mit nach afrika...zum blog

01.03.2018 im frutigländer wurde ein artikel über den einsatz von marika schmidt im speziellen und unser projekt im allgemeinen publiziert. hier gehts zum zeitungsartikel...

17.02.2018 das team für den spring einsatz 2018 hat sich formiert und macht sich bereit. mehr hier...

03.12.2017 gestern fand der traditionelle weihnachtsmarkt statt. auch wir waren dabei ...

28.10.2017 nun ist es soweit: das herbstteam 2017 setzt sich in marsch. alles weitere im aktuellen blog hier...

10.10.2017 bald ist das fellowship für die zwei gäste aus tanzania vorbei. hier geht es zu ihrem "abschiedsbrief":

03.09.2017 nun sind sie da! heute morgen früh sind dr martin mbwile und sein kollege dr. jacob mbembela in zürich kloten gelandet für ihr mehrwöchiges fellowship im waidspital. hier geht's direkt weiter zum blog...

25.08.2017 auch dieses jahr möchten wir unseren gästen aus tanzania einiges über uns und unser land zeigen. wer sich weiter darüber informieren und mitmachen will, klickt hier und ab geht's zum doodle...

24.08.2017 im der aktuellen ausgabe vom virus, der personalzeitung des des spitals bülach ist ein interessanter artikel über die erfahrungen von caterina bezüglich der geburtshilfe in ifisi erschienen. hier geht's direkt zum artikel...

25.08.2017 am 03. september ist es soweit, dr. martin mbwile und dr. jacob mbembela werden in kloten landen um sich im rahmen eines fellowships unseres projektes einige wochen in schweizer spitälern gezielt weiterzubilden. mehr dazu findest du hier...

15.06.2017 am 5. juli werden lászló veréb und stefan christen einen fotovortrag im waidspital halten. so sieht's aus...

26.04.2017  der verein ist online! anmeldungen für mitglied- und gönnerschaften werden ab sofort entgegengenommen. da geht's lang...

23.04.2017  jetzt ist's offiziell: seit heute ist "zurich-meets-tanzania" ein verein...mehr

25.03.2017 happy landing! spring team ist wieder da. alles ok! hier sind die bilder...

05.02.2017  das spring team hat sich formiert und rollt richtung startlöcher...mehr

27.11.2016 unsere zwei neuen spendenprojekte sind online! vielen dank für eure hilfe...mehr