09.11.2019

 

heute reisen wir nun ab. wir schlafen nach dem gestrigen turbulenten tag etwas länger. nach dem frühstück wird gepackt und einige treffen sich noch vor der abschliessenden patientenvisite mit einem teil der spitalleitung zum debriefing. der einsatz wird besprochen und die nächsten schritte diskutiert. die nächsten schritte? gibt es überhaupt fortschritte oder ist es mehr treten am ort? haben wir nachhaltigkeit erreicht oder bleibt das eine illusion? sind änderungen überhaupt erwünscht und was bleibt, wenn wir wieder weg sind? alles zurück auf Feld 1 und weg von unserem einfluss zum gewohnten rein afrikanischem ablauf oder bleibt etwas erhalten und in den köpfen verankert? jetzt müsste eigentlich schubi, einer unserer alt gedienten anästhesisten und begabter zyniker und philosoph weiterschreiben, aber er ist ja nicht da...
am ende ist es wohl wie immer, die nachhaltigkeit ist fraglich und mindestens ein sehr fragiles pflänzchen, welches gehegt und gepflegt werden will um gedeihen zu können. und vielleicht wächst es ja dann auch langsam oder es geht einfach ein und die welt dreht sich trotzdem weiter. vielleicht erreichen wir sie nicht, diese nachhaltigkeit, vielleicht zeigt sie sich auch nur in vielen kleinen dingen, die fast unbemerkt, aber deshalb nicht weniger wichtig, angepasst wurden. eine änderung ist dann erfolgreich und nachhaltig, wenn sie nicht mehr als änderung sondern als verbesserte normalität empfunden und gelebt wird...
und allen kritikern und zynikern sei folgendes gesagt: und es lohnt sich trotzdem! das werden die hunderten von patienten bestätigen, welche wir im laufe der jahre abgeklärt, behandelt und operiert haben. deren leben haben wir definitiv und nachhaltig positiv beeinflussen können! Und wenn das am ende das einzige bleibt, so hat es sich für jeden einzelnen patienten gelohnt, amen!
und hiermit beenden wir diesen einsatz und blog. allen interessierten wünschen wir eine schöne vorweihnachtszeit und asante sana (merci villmal) für eure unterstützung, denn ohne diese geht gar nichts!

 

 

08.11.20019

 

heute ist bereits wieder der letzte richtige arbeitstag und wie immer, es mag schon als tradition gelten, verabschieden wir uns vom erweiterten hospital staff in der morgenandacht. diese endet wie immer mit klatschen und gesang. eigentlich ist es der falsche zeitpunkt zum aufhören, denn die abläufe klappen immer effizienter und so früh wie heute sind die patienten noch nie parat gewesen für die operation! wir können unser programm problemlos in beiden sälen durchziehen. gegen sechs uhr sind wir fertig. zumindest haben wir das gedacht. trotz den üblichen problemchen wie bunt zusammengewürfelten bohrmaschienensets mit nicht passenden oder gamz fehlenden aufsätzen wird jede routineoperation zu einem komplexen eingriff. und ohne unsere mitgebrachten stirnlampen würden diese eingriffe auch noch ganz im dunkeln stattfinden. der sauger besteht aus einem dicken schlauch, zu kurz und ohne uufsatz und die elektrokoagulation, ein elektrisches schneide- und verödungsinstrument funktioniert auch nur auf einer stufe... für unsere afrikanischen freunde ist das der alltag, für uns immer wieder pure verzweiflung.
wir machen noch einige kleinere nachkorrekturen bei happiness, dem kleinen dreijährigen mädchen mit den massiven o-beinen. eine abermalige unmittelbar nach der operation durchgeführte röntgenkontrolle scheitert trotz genauer instruktion. rine genaue beurteilung der jetzigen korrigierten beinachsen ist unmöglich
statt das kleine mädchen nochmals zu röntgen, entscheiden wir, uns auf unser augenmass zu verlassen...
flo und seine crew haben ein grosses erfolserlebnis zu feiern, bem ersten verbandswechsel im op fünf tage nach ausgedehnter haittransplantation an beinen, bauch und brust nach schweren verbrennungen sind alle transplantate angewachsen und die kleine ist in ihrem langwierigen heimungsprozess einen riesenschritt weiter.
In der zwischenzeit müht sich die trauma mannschaft damit ab einer alten frau einen völlig deformierten und abgenutzten hüftkopf zu entfernen. diese frau hatte jahrelange schmerzen, so dass sie sich für diese operation entscheidet trotz der zu erwartenden bei verkürzung mit bleibendem schweren hinken. sie akzeptiert das weil die schmerzen dafür verschwinden sollten... eigentlich wäre ein hüftersatz die richtige lösung. dies können wir ihr hier nicht anbieten und eine operation in dar es salaam oder gar indien kann sich die einfache fatmerin nie im leben leisten. leider kommt auch keine teilprothese (künstlicher hüftkopf mit schaft) in betracht - da hätten wir ein sehr altes modell verfügbar - weil die hüftpfanne eben auch bereits total verformt und kaputt ist. zu mehr als einem selfie der anderen art nütt dieses Teil deshalb nicht... alle bringen ihr programm bis gegen sechs uhr abends durch, für corina und ann-sophie reicht es sogar noch für den matkzt in mbalizi. ann-sophie hat vorher ihren letzten tag hier gut genutzt und mitgebrachte kleider im waisenhaus abgeliefert. spezielle freude hatten die kids an den töggelischuhen und fussball trikots, welche vornehmlich vom fc embrach gespendet wuden. die vielen stofftiere fanden ihre neuen glücklichen besitzer auf der kinderabteilung im spital. als auch die OP crew vermeintlich fertig und bereit für den Abschluss acht auf der kaffeefarm von utengule war, zeigt uns petra noch einen 41jährigen mann auf der abteilung, der ultrasshall um neun uhr morgens zeigte bereits viel freie flüssigkeit im bauch und zusammen mit der sehr gespannten bauchdecke und den starken schmerzen wäre schon da eine notoperation klar nötig gewesen. aus unerfindlichen gründen treffen wir den patienten einen halben tag später ohne Infusion und ohne weitere therapie in einem akut lebensbedrohenden zustand vor. niemand scheint wirklich zuständig zu sein, der diensthabende ist nicht zu erreichen.... also machen wir es, so schnell war unsere anästhesie crew noch nie. minuten später ist der arme kerl im op und der bauch offen. alles schwimmt im eiter. Es ist aber nicht wie vermutet ein geplatzer blindfarm sondern ein veritabler magendurchbruch. nachdem dieser versorgt und das Leck damit geschlossen ist, muss der ganze bauch mit viel wasser ausgewaschen und gereinigt werden. petra, welche auch geblieben ist, karrt beutel um beutel in den op. als wir fertig und der patient wieder wach und leidlich stabil ist, ist es bereits halb nein. petra bestellt unser essen vor und fährt uns auf der stockdunklen schotterpiste noch hoch nach utengule zu den anderen. und so kommen auch wir noch unverhofft aber hoch willkommen zu unserem bier und burger!
und so endet der tag wie es stefan, unser präsident jeweils so treffend formuliert: "tia - this is africa!"

 

 

 

07.11.20.19

 

bei den plastischen operationen gehts weiter mit Gesichtschirurgie: bissverletzung der lippe bei einer frau in deren familie offenbar bissverletzungen häufig vorkommen ...
als abschluss ein gemeinschaftswerk von flo und christoph: ein übler Infekt eines nicht verheilten bruches , der mit muskel und haut gedeckt werden muss um ausheilen zu können.
im anderen saal bekommt ein dreijähriges mädchen ihre krummen beine gerichtet, eine dreieinhalbstünddige operation bei der vor allem handwerkliches geschick und improvisatonstalent gefragt sind. ganz ohne die bei uns selbstverständlichen hilfsmittel wie röntgen, passendes material und assistenz, welche die op schritte kennt und mit dem material vertraut ist

leider ist auch heute ein ausfall zu beklagen, diesmal hat’s anne sophie erwischt, sie musste mit einer magen-darm grippe in der unterkunft bleiben.

am abend findet das traditionelle swiss-african dinner statt.
als schweizer beitrag gibts grillierte cervelats und härdöpfelstock, beides kommt sehr gut an. 

 

 

06.11.2019

 

heute ist bereits wieder halbzeit für team 2. der op-tag beschäftigt uns bis um sechs uhr abends. bevor es aber losgeht, macht uns beim frühstück noch markus lehner seine aufwartung. ihn, den eigentlichen pionier und chef der organisation hier in mbalizi haben wir bei diesem einsatz noch gar nicht zu gesicht bekommen. er ist wie immer sehr beschäftigt, aber trotzdem sehr herzlich.
die abläufe im op funktionieren immer besser und in beiden sälen kommen wir gut voran. das ist auch notwendig, denn am abend sind wir bei jacob zuhause eingeladen. gut haben wir so einen grossen vorrat an Schoggi dabei, als mitbringsel ist die da immer hoch willkommen!
neben einem schon fast obligaten "tapetenwechsel", sprich hauttransplantation nach verbrennung sind anouk, steffi und flo mehrere stunden mit einem 6jährigen mädchen mit schweren kontrakturen an hand, ellbogen und schulter beschäftigt. diese kontrakturen so zu operieren, dss ein maximum an wiedergewonnener beweglichkeit resultiert, ist schwierig und vor allem auch sehr aufwändig...
im traumasaal beginnen wir unterdessen mit einem frischen mehrteiligen oberschenkelbruch bei einem neffen von jacob. aufgrund des bruchmustets ist hier eine sogenannte winkelplatte notwendig, ein schwieriges, aber sehr bewährtes implantat. wir bleiben gut in der zeit trotz viel teaching und erklären. der zweite fall ist ein groteskes x-bein, das die junge frau stark behindert. eine freihändige korrektur von gegen 45 grad nehmen wir uns vor. das erstemal diese woche kommt dann auch noch dr. kimaro dazu, der alte chirurgie-chef von hier. wir sind mit dem ergebnis recht zufrieden, mehr aussagekräftig wird dann das röntgenbild sein...
corina sehen wir den ganzen tag nie, sie verbringt wie üblich ihre zeit mit godie und petra im verbandszimmer.

 

Ann-sophie hingegen ist am morgen bei der restlichen crew im op , am nachmittag dnn wieder im waisenhaus im einsatz. sie bewegt sich hier bereits wie eine einheimische und pendelt mit bus oder tuk-tuk zwischen den standorten hin und her.

wir verspäten uns etwas und erreichen jacob's haus erst als es bereits dunkel ist. das macht aber nichts, zeit spielt in afrika ja nicht so eine grosse rolle wie bei uns europäern ... die begrüssung von jacob, seiner frau , den beiden jungs und der erst 3 monate alten gloria ist herzlich. wie gedacht, kommt die schoggi sehr gut an. ein ganzes buffet mit einheimischen speisen steht bereit. es schmeckt vorzüglich! kurz nach neun machen wir uns auf den heimweg und susi fährt uns auf dem stockdunklen transafrican highway zurück zum icc, unserer unterkunft.

05.11.2019

 

heute war ein anstrengender tag! Wir haben es gerade so geschafft, um kurz vor 19:00 uhr zum nacht-ssen im ICC zurück zu sein. dem tuktuk und einem genialen teamwork unsererseits sei dank! doch lasst uns chronologisch vorgehen:
alle sind wohl auf! stef ist gesund in züri gelandet und corina ist wieder unter den lebenden! wie dieses jahr üblich, vergeht kein tag ohne massenhauttransplantation. anders als an den letzten tagen funktioniert das dermatom heute nicht und die entnahme der notwendigen haut lässt uns schier verzweifeln... auch christoph wird gefordert, ohne den passenden schraubenzieher wird selbst eine banale plattenentfernung zur hölle... während corina und ann-sophie den hiesigen märt aufsuchen, können wir dem schiksal ein schnippchen schlagen und beenden den tag mit der rekonstruktion einer tiefst verbrannten hand einer jungen mutter und einer gelungenen unterschenkelamputation des jungen, der auf dem bahngleisen geschlafen hat. ann-sophie, unsere schülerin aus der schweiz, welche ihre maturarbeit über unser projekt schreibt, besuchte heute das waisenhaus und übergab das geschenk vom kindergarten nägelimoos in kloten-eine girlande mit handabdrücken. die kinder in kloten können nun kaum warten, was ann-sophie aus tansania zurück bringt....asante sana!

04.11.2019

 

was für ein schöner tag.!! die gesunden von uns starteten mit einem „sunny side down“ ei . die erkrankten hüteten das bett.....
Nach dem dann alle fertig gefrühstückt hatten ,zogen wir in einem zackigen schritt ins spital. wir mussten heute pünktlich sein , da heute morgen der willkommens gottesdienst für die zweite crew war. es war ein kurzer gottesdienst mit schönem gesang... also die zarten stimmen von uns wurden von ihnen übertönt. ):): ) christoph stellte uns kurz vor , damit unsere freunde aus tansania wussten wer da war..stefan wurde herzlich verabschiedet von cella.( cella ist die oberschwester im spital ) stefan ist nun stolzer besitzer von zwei holzigen kerzen ständern ..
den hand Shake tunnel nach dem gottesdienst war wieder mal ein richtiges erlebnis. wenig augen kontakt , schwacher händedruck, dafür mit lautem gesang und bunten schönen kleidern....
christoph und flo besuchten auf den stationen, die operierten patienten von gestern.
steffi , anouk und martin bogen gleich links au Und gingen in den OP.
.... und so begann der alltag :
im saal 2 , kämpften anouk und ihr team mit dem tubus und der lagerung. was sie mit wissen und kreativität einmalig lösten,
flo und seine leibeigene op schwester hatten vor ,bei einer 62 jährigen patientin ein großflächiges debridement zu machen . was ganz gut klappte..
im saal 1 , war heute osteomyelitis - day , christoph war so zackig unterwegs , dass er zur unterstützung noch im saal 2 die getiehrschte haut abtackern konnte. das teaching war heute eine richtige internationale team arbeit . dr jacob wurde erneut in der hauttransplantation geschult. op schwester grace und steffi drängten sich um die mesh graft maschine ...und ließen platte um platte durch die maschine. das resultat von dieser sehr schönen und lustigen zusammenarbeit war eine meisterleistung. wir konnten so den ganzen verbrennten thorax des jungen mädchens mit haut von beiden beinen decken.. es wurde wissen ausgetauscht, tricks und tipps weitergegeben , chirurgische instrumentenkunde vertieft und auch ein paar fliegen weg gescheucht.
da der op tag dann um 15 uhr fertig war , widmete sich jeder einer anderen tätigkeit. christoph und flo schauten zusammen mit dr amis und dr jacob neue patienten an. traurige momente , seltene krankheitsbilder und neue zu operierende patienten waren da...dazu schauten anouk und martin die narkosefähigkeit deren patienten an.
steffi suchte in den kisten für durchbohrte schrauben , da christoph die für die osg arthordese morgen verwenden möchte. nicht ganz einfach wenn man in einer großen kiste wühlen muss , wo alle !!!! schrauben zusammen geworfen werden ( kortikalis, spongiosa , tote fliegen,klein und groß fragment, tote grillen, vollgewinde, halbgewinde und abgebrochene schrauben :):):))
aber wer sucht der findet .... zusammen mit rehema ubd andrew wurden wir fündig. so, dass wir dann alle lachend sagen konnten „ passt scho , gel“
der nachhause spaziergang war gemütlich und gab wieder einiges zu sehen auf dem african highway..
rostige , zerbeulte autos, geschmückte tuk tuk, auf hoch glanz polierte taxi töffs....
beim zoo hat steffi noch um ein paar stachelschwein stachel gebeten. ohne zu zögern marschierte die nette dame am empfang zu den tieren und riss ohne mit den wimpern zu zucken den armen tieren einen stachel aus ... nicht gerade tierfreundlich .... war aber schon imposant wenn so ein stachelschwein in abwehr geht ....
heute hatten wir das erste mal so richtig regen.... der himmel öffnete seine schleusen.... es regnete viel ! all die bunten eimer wurden nach draußen gestellt , um das wasser zu sammeln für die sterilisation ....die abwasserrinnen und die dachrinnen übersprudelten so sehr ...die angehörigen der patienten saßen tiefenentspannt , in ihren tüchern eingewinkelt unter dem Dach und beobachteten die regenflut...

den abend durften wir bei susi ausklingen lassen. sie hat uns zum essen eingeladen... gemütlich und mit viel lachen und guter unterhaltung durften wir eine feine lasagne genießen...
mit vielen eindrücken und müden augen schlüpfen wir unters moskito netz.....
.... bis morgen ... auf einen weiteren schönen tag ... gruß die schreibende op schwester....:)

 

02.11.2019/03.11.2019

 

auch hier in afrika ist das wochenede bei uns angekommen. gestern abend verbrachten wir zusammen den abend in utengele (kaffefarm-resort). als erstes fiel uns der wundeschön gestaltete garten inkl. feuerschale auf. mit gin-tonic zelbrierten wir das sonnenunterganslicht und es wurden hitzige gespräche über die vergangene einsatz woche des ersten teams geführt. darauf brach bereits unser letztes gemeinsames abendessen mit catherina und laszlo an. mit einem lächelenden gesicht und viel kaffe in den selbstgemachten taschen fuhren wir zurück nach ifisi.
am heutigen tag verabschiedenten wir uns voneinander und die restliche crew fuhr mit dr. king und ihrem ehemann an einen nahegelegenen wasserfall. ca eine stunde fussmarsch lag vor uns. die route begann durch die kaffeplantagen, vorbei an uralten bäumen, umgeben von farbenfrohen schmetterlingen und einem eiskalten durchsichsichtigen Fluss. unser pick-nick genossen wir im afrikanischen jungel und kamen der wärme entgehen.

«so elegant wie tarzan an den lianen jonglierte» wurde durch stefan neu interpretiert - ein grosser mann hing am baum;)
wir freuen uns auf die zweite mannschaft die morgen bei uns in ifis landet und sind heute zu gast bei susanne. somit- schönes wochenende allerseits


02.11.2019

 

am morgen um neun gab’s die vereinbarte besprechung mit dem ärztlichen direktor (dr khamis) und der pflegedienstleiterin (sella richtig die welche in der schweiz war) sowie susi und petra. einerseits als debriefing der letzten woche aber auch zur besprechung des nächsten einsatzes im frühling. dann die verabschiedung von den patienten der letzten woche. so wie es aussieht gehen bis auf zwei alle spätestens am montag. nach hause. die anderen beiden werden für die weiterbehandlung vom nächsten team übernommen. da der abflug auf 14 uhr festgelegt war sind caterina und lászló früher zum flugplatz aber am ende gab‘s eine zweieinhalbstündige verspätung... die zeit konnte überbrückt werden mit interessanten gesprächen mit markus dem leiter von interplast welcher den selben flug nahm. er gab uns wertvolle tipps für organisation und umgang mit behörden. in dar haben wir lydia und beatrix getroffen einer medizinstudentin welche via zmt unterstützt wird. sobald das flugzeug aus zurich mit dem nächsten team ankommt können wir boarden....

 

01.11.2019

 

definitiv letzter arbeitstag für die kurzaufenthalter. laszlo zieht es mit seinem anästhesieteam nochmals in den op eine riesige zyste steht auf dem programm. und das ergebnis ist mehr als beeindruckend, nachdem 5.5 liter flüssigkeit abgesogen worden sind ist die eierstockcyste immer noch 4.5kg schwer. dieser eingriff hat sich mehr als gelohnt! corina geht es endlich besser und sie ist wieder bei petra im wundambi mit dabei. caterina macht ihre runde auf der neonatologie, bevor dann die arbeit in der out patient clinic beginnt. die ganze woche konnte sie mit 2 ärzten vor allem bei schwangeren ultraschall untersuchen durchführen. ziel ist es nach wie vor das schwangerschaftsalter frühzeitig festzulegen um das Wachstum eines Kindes richtig einzuschätzen und um kaiserschnitte besser zu planen, aber auch um andere risikosituationen zu erkennen wie zum beispiel ein mutterkuchen der zu tief liegt und zu starken blutungen führen könnte. leider wurde in gewissen teilen von tanzania die ultraschalluntersuchung, als vermeintlich unwichtig, aus der schwangerenvorsorge gestrichen......für caterina kann mit dieser untersuchung so viel erreicht/verhindert werden, dass sie mit tatkräftiger unterstützung von tina das projekt  twenty4forty auf die beine gestellt hat. am dienstag durfte sie dem spitaldirektor und der spitalleitung das projekt vorstellen.

was heisst denn nun twenty4forty’ eine ultraschallutersuchung kostet in tanzania etwas 5.-, wenn wir für jede schwangere 20.- zur verfügung hätten, könnten wir damit die die wichtigsten ultraschalle abdecken und bei gewissen risikopatienten wenn nötig auch mehr und das während der gesamten schwangerschaft. das Interesse ist gross, die finanzielle unterstützung ist aber auch an bedingungen geknüpft: regelmässige updates über durchgeführte ultraschalluntersuchungen, follow up bis zur geburt und es müssen verantwortliche festgelegt werden die sich um alles kümmern.

 

die spitalleitung braucht etwas zeit zum planen. eine geeignete person würde zur verfügung stehen, wir sind gespannt auf die morgige besprechung.

 

 

31.10.2019

 

liebe blogleser

was macht einem bei einem spitalaufenthalt am meisten angst und sorge? spitalinfektionen? Eein schnarchender nachbar im zimmer? komplikationen? kunstfehler?

für mich ist die absolute horrorvorstellung, dass die patienten verwechselt werden, oder der eingriff, oder die seite. wenn sie meinen, dass dies nie vorkommt, haben sie weit gefehlt. heute in ifisi geschehen. das happyend vorneweg: die heutige patientenverwechslung hat dem patienten möglicherweise das leben gerettet oder wenigsten schwere komplikationen verhindert. nun aber alles der reihe nach.

am neuen herzultraschallgerät stehen auch schallköpfe zur darstellung von blutgefässen an den beinen zur verfügung. damit können insbesondere thrombosen in den beinvenen gefunden werden. 

um 14 Uhr meldet dr. kimaro (67 jährige, ehemaliger medizinischer direktor, erfahrender chirurge) eine 45 jährige patientin bei uns an, mit der frage nach eben einer solchen beinvenenthrombose. sie habe ein geschwollenes bein links. wir bestellen die patientin. gebracht wir uns ein 16 jähriger mann mit einem geschwollenen bein rechts. auf unsere nachfrage sagt die stationspflege, dies sei der einzige patient auf der chirurgie mit einem geschwollenen bein. also kümmern wir uns um ihn. vielleicht haben wir es ja falsch verstanden. an was denkt man nun, wenn man einen 16 jährigem jungen sieht mit einem dicken bein (oberschenkel), einem dicken knie, alles heiss und schmerzhaft, mit fieber? richtig. septische kniearthritis (für laien: eitrige knieentzündung), welche evt. schon auf den muskel übergegangen ist, was dann definitiv gefährlich würde. mit unserem neuen ultraschall diagnostizieren wir den erguss im knie, die stark geschwollenen muskel am oberschenkel. besagter dr. kimaro kommt zu uns um zu sehen, wie es seiner patientin gehe. ganz überrascht sagt er, dass er unseren patienten noch nie gesehen habe.....ho..sh.... 

seine reaktion ist dann absolut poa  (cool auf kisuaheli). es braucht 3 sätze von uns, dann erklärt dr. kimaro, dass er sich um unseren patienten kümmern werde. das gefällt mir. er packt den patienten selbst in den rollstuhl, nimmt ihn mit in die ops-vorbereitung, organisiert selbst den narkosearzt für eine kurznarkose, organisiert die op-assistenz, lagert den patienten auf dem tisch und desinfiziert das bein für eine kniepunktion. das nenne ich verantwortung übernehmen. die kniepunktion fördert trübe flüssigkeit aber keinen eigentlichen eiter zu tage, darauf entscheidet der alte fuchs, dass es sich doch um eine eitrige entzündung des oberschenkel handelt (für profis: myositis mit fasziitis), eine lebensbedrohliche infektion. mit der langen nadel findet er an der aussenseite des oberschenkels den vermuteten abszess. er spaltet die haut, die faszie, eröffnet den abszess darunter und entleert 600ml eiter. er spaltet zusätzlich den halben oberschenkel zur entlastung der Muskulatur und lässt alles unter einem dicken verband offen. so wie es sich gehört. von der diagnosestellung bei uns bis zum verband ca. 40min. grösste hochachtung. 

zum schluss stellt sich für uns nur die gretchenfrage: wo waren die abteilungsärzte, welche den jüngling seit 3 Tagen eingelagert haben ohne intervention? wo bleiben die jungen angehenden chirurgen? Da gibt es viel motivationsarbeit zu machen. nur mit engagement kommt man weiter.

noch ein nachtrag: die 45 jährige frau haben wir dann auch noch gefunden auf der station. bei ihr konnten wir die diagnose einer ausgedehnten thrombose des rechten beines bestätigen. auch da lag dr. kimaro richtig.

 

noch ein zweiter nachtrag: wegen dem aktuellem anlass wird das projekt 20 for 40 morgen vorgestellt.

 

 

30.10.2019

 

mittwoch, halbzeit für die kurzaufenthalter.

unterdessen haben wir uns an die hiesigen gepflogenheiten, die deutlich entspannter als zu hause sind, gewöhnt.

der tag hat ganz normal begonnen mit einem kleinen jungen, bei dem ein bluterguss am nabel ausgeräumt werden musste. die zweite operation, ein grosser leistenbruch, bereitete medizinisch keine probleme. doch plötzlich ein pfeifen, kein licht .... stromausfall!

alle geräte stehen still, es funktionieren weder überwachungsgeräte, noch die beatmungsmaschine. zum glück sind wir vorbereitet und können mit dem handbeatmungsbeutel weitermachen. als überwachung muss die hand am puls genügen und der blick zu den lippen ob diese wohl schon bläulich sind - gar nicht so einfach zu beurteilen bei den menschen hier… ein einmaliges erlebnis für unsere beiden anästhesisten, welche bisher noch nie einen patienten in narkose hatten mit so wenig respektive gar keiner überwachung. wir diskutieren schon ob die operation fortgeführt oder abgebrochen werden muss. da kommt nach einigen minuten der strom wieder. die investition in die solaranlage zur stromproduktion hat sich also definitiv und zweifelsfrei gelohnt.

leider ist auch ein personeller ausfall zu vermelden: corina musste mit einer akuten magen-darm grippe das bett hüten. Hoffen wir, dass sie morgen wieder fit an bord ist¨!

stefan hat erfolgreich das neue ultraschallgerät in betrieb genommen und mit seinen 3 trainees schon rege benützt.

 

caterina hat die erste patientin für das twenty for forty projekt gewinnen können. näheres dazu wird sie morgen im blog selber berichten.

 

 

29.10.2019

 

endlich hat er‘s geschafft beim siebten mal hat lászló die songwe school mit lydia, stefan und martin besucht. Sie wurden zeugen des erfolgreichen abschlusses des ersten kurses von teach the teachers. john potts ein erfahrener und engagierter lehrerausbildner ursprünglich aus england konnte für ZMT gewonnen werden. während einer woche wurden lehrer der sunrise secondary school in ihrer eigene schule selber unterrichtet und zwar in den drei bereichen „sprache, methodologie und online resourcen“. trotz einiger frustrationen, am ende kamen weniger lehrer als geplant und der wissensstand war doch recht unterschiedlich, durften sieben von ihnen das zertifikat des erfolgreichen abschlusses entgegen nehmen. sie feierten sich, ihren vizedirektor und john mit applaus und vielen smartfotos. eine fortsetzung scheint gewiss...

 neben dem spital ist die schule das zweite projekt von zmt und hier vor allem der englischunterricht, weil mit dieser sprache die zukunft der schüler wesentlich verbessert werden kann. mit dieser weltsprache besteht die möglichkeit auch an anderen universitäten zu studieren, sich weiter zu informieren, sich international aus zu tauschen. in diesem sinne to be continued... 

 

 

28.10.2019

 

der erste offizielle arbeitstag schien zuerst ganz seinen gewohnten lauf zu nehmen. wobei noch erwähnt sein muss, dass bereits der gestrige abend für lászló eine unerwartete wendung genommen hat und auch für anouk, die sich ihm solidarisch angeschlossen hatte. es musst noch ein eingeklemmter leistenbruch operiert werden, weswegen sich die zwei um 20 uhr im op wiederfanden. der einstieg gelang, auch wenn man über die definition von eingeklemmt nun streiten könnte. um 23 uhr gab es dann defintiv feierabend, lászló war nur leicht enttäuscht, dass er das obligate feierabendbier verpasst hatte.

also eben, der tag startete wie geplant, alle fanden sich um 6:30 uhr zum frühstück ein und um 7:30 waren wir die ersten die sich für die morgenandacht in der kirche ein plätzchen suchten. danach strömten alle in ihre bereiche aus, lászló, martin und anouk zog es in den op, caterina ging zu den schwangerschaftskontrollen, stefan zu rachel in die outpatient-klinik und corina gesellte sich zu petra ins wundambulatorium.

was zuerst so geregelt erschien, wurde dann aber bald tansanianischer. vor allem anästhesieseits musste man sich mit gewissen limitationen und programm-umstellungen auseinandersetzen. so war der geplante op-saal mit einer sectio besetzt und im saal 2 funktionierte der respirator nicht. trotzdem gelang der einstieg und die erste narkose (notabene der 3,5 jährige enkel vom ehemaligen spitalchef kimaro) verlief völlig komplikationslos. lászló konnte sich erneut keine grosse pause gönnen, da noch ein notfall  dazwischen geschoben werden musste. ein junger mann hat in alkoholsiertem zustand seine beine auf den zuggeleisen hochgelagert, dummerweise genau zu diesem zeitpunkt, als der zug, welcher nur alle 3 tage fährt, vorbeikam. das resultat war eine unterschenkelamputation, es war nichts mehr zu retten und es blieb nur noch eine operative wundsäuberung übrig. lászló pendelte also zwischen beiden op-sälen hin und her. und wenn er doch mal warten musste bis schnittbereit war, (natürlich nicht wegen der anästhesie ;-)) dann hat er neue patienten angeschaut. auch stefan hatte einen intensiven einstieg, 13 echos wollten geteached werden und die warmen temperaturen in dem kleinen raum machten ihm zu schaffen. um 16 uhr, sah er dann doch etwas erledigt aus, die erschöpfung war jedoch schnell verflogen, als er mit 2 reifen papayas die terasse im icc erreichte. 

caterina's tag war abwechslungsreich, neben den untersuchungen der schwangeren mit ultraschall, hat sie auch einige sterilitätspatientinnen und patientinnen mit eindrücklich vergrösserten gebärmüttern (uterus myomatosus) gesehen. so dass sie nun mit der idee liebäugelt einige gebärmutter-entfernungen diese woche durchzuführen. 

corina hat ihren alleresten tag im spital gut überstanden und hatte alle hände voll zu tun. viele neue eindrücke gilt es nun zu verarbeiten, vor allem sieht man hier wundverhältnisse, die man sich in der schweiz gar nicht vorstellen kann. 

nun geniessen wir das gemeinsame zusammensitzen vor dem abendessen und erzählen uns von den erlebnissen des ersten tages. 

 

 

 

27.10.2019

 

 

noch ein paar ergänzungen zur ankunft gestern. mit der landung auf dem tanzanianischen boden gab es eine ganz feste umarmung von sella und zaina, unseren beiden mitfliegenden afrikanischen gästen. sie waren sichtlich erleichtert, wieder heimatboden unter den füssen zu haben. landung erstmals auf dem nigelnagelneuen international airport. passformalitäten wie immer langsam aber stetig. den grössten trumpf konnten wir aber dann beim zoll ausspielen: der zollbeamte hat mit mir gerade eine heikle diskussion über den inhalt der sechzehn 23kg schweren hockeytaschen begonnen. sella hat dies als pflegeleiterin vom spital in ifisi souverän gemanaged. in 5min war alles gescannt und durchgewunken. draussen begrüsst uns dr.martin. er ist der medical director vom spital, ist aber zur zeit in einer von uns finanzierten fachausbildung zur inneren medizin in daressalam. beim ersten softdrink oder bier haben wir um mitternacht auf die gute ankunft angestossen. weiterflug dann heute morgen um 6:30 uhr nach ca. 3h Schlaf im hotel.

in ifisi wie immer grosser bahnhof bei unserer ankunft. für die meisten von uns ist es bereits wie ein heimkommen. wer nun denkt, dass wir uns am sonntag von der reise erholen dürfen, hat weit gefehlt. nach dem frühstück gehts ans auspacken im spital. lászló und die beiden anästhesisten schauen patienten fürs op-programm an, während die anderen mit rachel nach mbeya fahren, um die lagerbestände für die kommenden weihnachtsmarktstände von zmt aufzufüllen. zum nachtessen sind wir bereits alle das erste mal eingeladen bei fauster magwaze, einer pflegefachperson vom ambulatorium.  nix von pole pole.

 

 

 26.10.2019

 

jambo!

das gepäck ist auf das letzte gramm genau ergänzt auf 2x 23kg pro person schon am vorabend eingecheckt. hoffentlich lagert es nicht zu warm – wegen der eingepackten cervelats fürs swissdinner.

das handgepäck von laszlo und stef sollte bitte nicht zu genau angeschaut werden. beide sind deutlich zu schwer. laszlo hat eine vakuumpumpe (soviel ich weiss ist das für speziell schwierig heilende wunden – soll er später mal beschreiben bitte) mit schwerem akku dabei und stef hat ein portables herzultraschallgerät das wir (zmt-verein) occasion kaufen konnten als handgepäck. wir sind zuversichtlich, dass alles mitfliegen darf. die einreise in tanzania ist dann ein anderes thema. Die kopien aller aufgelisteten Medikamente und hilfsmittel werden aufgeteilt und eine einreisestrategie ausgeheckt.

 beim obligaten meeting point im starbucks unterhalb der bye-bye bar wurde ich als daheim bleibende auserkoren den heutigen eintrag zu machen – gerne doch, nur ob ich das nächste mal wieder mit zum winken komme..... – nein, das nächste mal reise ich bitte wieder mit – dann werde ich hoffentlich auch sella und zaina wieder sehen. Die zwei frauen freuen sich nun sehr wieder heim reisen zu können und ihre liebsten wieder in die arme schliessen zu können. Wir sind alle auch gespannt, ob ihr aufenthalt in der schweiz eine veränderung im mbalisi hospital in ifisi bringen wird. nun wünsche ich allen eine gute reise, einen erfolgreichen arbeitseinsatz und auf wiederlesen im nächsten blogeintrag.

 

 

26.10.2019

 

der oktoberblog ist etwas eingeschlafen. das ist nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass alle in ihrem job eingebunden sind und parallel dazu eine ‘arbeitsreise’ planen, das gepäck mit diversen medizinischen hilfsmitteln bereitlegen und die obligaten schokoladen, fondue und swissdinnerzutaten nicht vergessen gehen dürfen. An dieser stelle ein herzliches dankeschön an tina und christoph, dass wir ihr haus als zwischenlager und organisationsort mehrfach nutzen durften – verpflegung inklusive.

beim vorabend check-in am flughafen wurde das im vorfeld feinsäuberlich auf 23kg tarierte gepäck noch einmal gewogen, da ein fondue raus, dafür hier noch ein packet irgendwas rein gestopft. wieder war das bodenpersonal der swiss sehr hilfsbereit und meldete von sich aus, wenn noch etwas zugeladen werden durfte. So mach reisen spass.

heute nun der abreisetag unsere gäste sella und zaina und startschuss zum novembereinsatz 2019– quasi die übergabe vom oktoberblog zum november 2019 einsatz. see you there....

03.112019

unser jüngstes projekt "twenty 4 forty" hat gestartet. lesen sie mehr auf unserem flyer 

26.10.2019 heute ist es so weit - das herbst team setzt sich in Marsch und fliegt nach Tanzania. 

folgt dem blog um mehr zu erfahren...

04.10.2019 seit wenigen tagen sind unsere diesjährigen gäste aus tanzania wieder für einige wochen bei uns in der schweiz. lies hier weiter über die erlebnisse von sella und zaina.

02.10.2019 am letzten wochenende waren wir wieder aktiv... und diesmal bei herrlichem wetter am höngger wümmetfäscht.

23.09.2019 die marksaison ist eröffnet. am wochenende hatten wir unseren ersten einsatz in diesem spätsommer/herbst in winkel...

06.09.2019 die märt saison startet wieder und damit auch unsere präsenz an diesen anlässen. auf einen besuch würden wir uns freuen! den anfang macht der herbstmärt in winkel. details findest du hier ...

02.08.2019 die daten und details für unser auftreten an verschiedenen herbst- und weihnachtsmärkten sind da. checke hier...!

21.06.2019 das mbalizi hat nun eine richtige notfallstation! vor wenigen wochen fand die feierliche eröffnung statt und ein team von uns war dabei ... mehr gibt es hier!

15.05.2019 2. generalversammlung des vereins zurich-meets-tanzania. kein stimmungsbericht, nur facts.

29.04.2019  das team für den frühlingseinsatz trudelt langsam zu den startlöchern: am samstag geht's los. und auch der blog ist bereits aufgeschaltet.

19.03.2019 nächster einsatz in afrika steht schon bald vor der tür! weitere infos folgen...unser team bereitet sich vor

24.12.2018 der jahresrückblick von christoph schubert ist nun online!