17.10.2019

 

heute steht wieder das spital bülach an, caterina hat mit den verschiedenen abteilungsleiterinnen gesprochen und ein vielfältiges programm im gebärsaal, wochenbett und auf der neonatologie zusammengestellt. wir beginnen im op mit einem geplanten kaiserschnitt von zwillingen, die hebammen zeigen ihnen  was mit den kindern gemacht wird, was in der betreuung nach der geburt am wichtigsten ist. Nach dem kaiserschnitt ist der gebärsaal voll und so könne die beiden bei einer geburt dabei sein bevor sie aufs wochenbett gehen und dort dien pflegefachfrauen bei der betreuung der wöchnerinnen zusehen können. nach einem kurzen fotoshooting geht’s auf die neonatologie wo 2 frühgeborene liegen. Auch dort zeigt man ihnen was zu tun und getan wird, was und wie kontrolliert wird. zum abschluss des tages gehen die beiden nochmals mit caterina in den operationssaal wo sie bei einer bauchspiegelung zuschauen können, eine technik die wir bis anhin in ifisi nicht anwenden. auch heute viele eindrücke und hoffentlich viele inputs. Laszlo holt sie im spital bülach ab und bringt sie wieder zu ihrer unterkunft im waidspital.

 

16.10.2019

 

heute ist der zweite und damit letzte tag im ksw. wieder geht es bereits früh los denn bereits um 0700h ist der morgenrapport. danach geht's für die beiden auf visite mit florian jung, dem co-chefarzt der wiederherstellungschirurgie. der ist ja ein alter bekannter für sie, war er doch schon zweimal in ifisi und geht in wenigen wochen wieder nach tanzania. danach werden sie von corina übernommen. sie führt für die wiederherstellungschirurgen selbständig eine wundsprechstunde. die beurteilung und das management von chronischen wunden wird eines unserer schwerpunkte für den kommenden herbsteinsatz sein!

einen einblick in die neonatologie gewährt ihnen netterweise dr. kleber, einer der leitenden ärzte dieser abteilung. obwohl der apparative unterschied zu tanzania wohl grösser kaum sein sollte, überwiegen trotzdem die gemeinsamkeiten, nämlich die basics der behandlung von neugeborenen wie sicherstellen der atemwege oder auch der schutz vor dem auskühlen. das ist bei uns nicht anders als in ifisi!

zum abschluss des tages im ksw machen sie dann noch einen rundgang durch die palliativstation, den lea furrerkopetent und mit viel engagmement durchführt. auch hier geht es darum die gemeinsamen grundprinzipien zu erläutern und weniger die technischen innovationen hervorzuheben!

nach anstrengenden stunden im spital gönnen wir uns bei herrlichstem herbstwetter noch einen kleinen ausflug zum rheinfall, tössegg und kloster rheinau mit entsprechenden selfie stopps. nach einem nachtessen bei tina und christoph ist es bereits wieder dunkel als sie von caterina wieder in empfang genommen wurden für den morgigen tag im spital bülach.

 

15.10.2019

 

heute war der erste von zwei tagen im kantonsspital winterthur. schon um 0615h und in völliger dunkelheit wurden die beiden von chridtoph abgeholt. nach dem morgenrapport, der visite auf der intensivstation und einer kurzen vorstellungsrunde bei einem schnellen kaffee respektive tee gingen sie mit christoph in den op. hier wurden ihnen unser workflow erklärt wobei der fokus auf die organisation der patientenwechsel im op gelegt wurde. martin jörg, anästhesist und altes (herbst 2018) und aktuelles teammitglied (herbst 2019) demonstriert ihnen eine plexusanästhesie (regionalanästhesie) für eine frakturversorgung am handgelenk.

danach geht es auf abteilung zur visite und zum mittagessen. der nachmittag sthet ganz im zeichen des notfallzentrums. der neue kindernotfall, die gemeinsamen abläufe und im speziellen die organisation des patientenmanagements und deren koordination werden erklärt und rege diskutiert. dabei findet vor allem das notfallboard grosse beachtung. dieses board, auf dem in echtzeit der gegewärtige status aller patienten im notfallzentrum abgebildet wird (alle angemeldeten untersuchungen, alle abgeschlossenen untersuchungen, wartezeiten, verlegungsinformationen etc. werden hier vermerkt). ein solches board ist bei uns computerisiert, wurde aber noch vor wenigen jahren mit patientenetiketten, farbigen magnetköpfen und handschriftlich mit filzschreiber laufend nachgeführt und könnte in dieser form auch in ifisi problemlos verwendung finden...

die leitung der notfallpflege, romy und auch bettina, die leitende ärztin der inneren medizin und operative co-leiterin des notfallzentrums nehmen sich viel zeit für ihre erklärungen, vielen dank.

nach dem traumarapport sind die beiden nudelfertig und bis obenhin mit eindrücken vollgestopft. dankbar nehmen sie caterina's vorschlag für einen kleinen bummelspaziergang durch die altstadt von bülach an um die köpfe etwas durchlüften zu können. morgen ist auch noch ein tag...

 

14.10.2019

 

die dritte woche beginnt mit einem besuch im spital bülach, caterina übergibt die beiden um 7 uhr an markus loosli prozess und projektverantwortlicher der pflegedirektion, welcher den  beiden des tagesablauf erklärt und dann geht es auch schon los: morgenrapport , dann einführung in die verschiedenen stationen, mitlaufen und sehen was gemacht und wie dokumentiert wird, besuch der palliativstation. nach dem mittagessen treffen die beiden die pflegedirektorin zu einem gespräch und danach geht’s auf die notfallstation und zum abschluss steht die intensivstation noch an.kurz nach halb 5 kann ich die beiden wieder in empfang nehmen, viel haben sie gesehen und eine gewisse müdigkeit lässt sich nicht leugnen. pünktlich um 5 steht aber tania schon am haupteingang und nimmt die beiden zum nachtessen mit nach hause. das pouletgericht mit gemüse kam gut an, die liebevoll von  der tochter zubereiteten vermicelles stiessen dann doch auf etwas skepsis. Zum krönenden abschluss des tages wurde mit tanjas jüngsten noch jambo jambo hakuna matata gesungen , bevor sie dann wieder zu caterina gebracht wurden.

 

13.10.2019

 

für heute sonntag ist gutes wetter prognostiziert. wir haben einen ausflug auf den pilatus geplant. stefan holt unsere gäste an der nordstrasse ab. mit bus und zug fahren wir nach luzern. die knappe stunde umsteigezeit nutzen wir für einen kurzen spaziergang über die kappellbrücke. mit kaffee/tee und gipfeli geniessen wir die schifffahrt über den vierwaldstättersee nach alpnachstad. sella und zaina betrachten aufmerksam die vorbeiziehende kulisse. dank dem wir die tickets schon im voraus gebucht haben können wir schon die übernächste bahn besteigen. steil und steiler rattern wir auf den pilatus auf gut 2100müm hinauf. ohne zu fragen steigen wir auf den gipfel um evt. noch etwas schnee zu finden und die tolle rundumsicht zu geniessen. ohne zu fragen, weil wir inzwischen wissen, dass unsere gäste lieber weniger laufen als mehr…

für den rundweg waren unsere gäste nicht mehr zu motivieren. was geht wohl in ihrem köpfen vor? mit der gondel bis zur mittelstation runter, unterwegs mit jodelchor das ultimative ‚heile schweiz‘-programm. von dort zum picknickplatz- cervelatbräteln war angesagt. derweilen die rodelbahn, den seilpark, die gondeln, die vielen leute, hunde, spielplatz, etc. bestaunen. alles irgendwie fremd für unsere gäste. viel haben sie nicht gesprochen aber sicher viel aufgenommen. die cervelat haben ihnen sehr gemundet! nochmal aufs gondeli, bus, zug, bus bis an die nordstrasse zurück. da haben wir alle mehr oder weniger gedöst. es war ein schöner sonntag in begleitung unserer tochter und meiner schwester, der sella und zaina sicher in erinnerung bleiben wird. 

 

07.10.2019

 

 

zweite woche: lászló hat für die beiden ein abwechslungsreiches programm zusammengestellt: besuche und visite auf der chirurgischen, medizinschen und geriatrischen abteilung, diabetesberatung, aufwachraum und intensivstation. die beiden fühlen sich schon richtig wohl im waid und die orientierung fällt ihnen nicht besonders schwer.

 

06.10.2019

 

 

bereits um 10 uhr - die tageskarte vom vortag ist noch - gültig nehmen die vier vom  samstag die öv zum zooh wo sie den ganzen tag verbringen. am abend folgt ein nachtessen bei caterina und lászló (coniglio(=chüngel) mit gemüse).

 

05.10.2019

 

nach dem frühstück am samstag holen caterina und lászló die bedien gäste im spital ab. von hier geht’s mit bus und tram zum bahnhof und von da zu allen wichtigen plätzen der top ten sehenswürdigkeiten von zürich: bahnhofstrasse, bürkliplatz und zürichsee, sechseläutenplatz und oper, durchs niederdorf ins kaffee schober mit tee und kuchen, auf’s grossmünster, zum lindenhof und vorbei am paradeplatz zum bahnhof enge, wo eine kurze zugfahrt zum hauptbahnhof zurückführt. 

 

03.10.2019

 

heute gibt es dann doch noch ein begrüssungsfoto im garten des waidspitals mit herrn andré zemp, dem ceo der vereinigten zürcher stadtspitäler waid und triemli. bei herrlichem herbstwetter posiert herr zemp im park des waidspitals zusammen mit unseren gästen, flankiert von stefan christen, unserem vereinspräsidenten und laszlo, welcher das ganzen besuch in magistraler weise organisiert und lenkt.

 

02.10.2019

 

ab mittwoch sind die beiden dann unter der obhut von bettina buddelmeier und anderen waidmitarbeiterinnen auf der notfallstation und im ambulatorium anzutreffen. mittlerweile klappt es ganz gut mit der verpflegung und der orientierung im spital.  

 

01.10.2019

 

am dienstag besuchen wir die videokonferenz nach dem chirurgenrapport und den rapport bei den ärzten der medizin. der rest des tages ist dann ganz der detailarbeit gewidmet wie garderobenkästchen, elektrostecker, telefonkarten, schirm, pullover etc. etc. und wir laufen den weg für die nächsten kanpp vier wochen von der unterkunft zum spital ab.

 

30.09.2019

 

morgen früh warten lászló und caterina am flughafen zürich auf die ankunft der eingeladenen pflegefachfrauen aus tanzania sella und zaina.

an sella die pflegleiterin des mbalizi-hospitals erinnern wir uns noch lebhaft, haben wir doch zusammen den florence nightingale-tag in ifisi gefeiert. zaina soll vor allem in der neuen notfallstation neu impulse geben.

schliesslich kommen sie doch noch zur ankunft. es sei alles problemlos verlaufen. wir sind froh, dass sie endlich kommen und alles geklappt hat, so dass wir das geplante willkommensfoto glatt vergessen.

nach einem frühstück in winkel bringt sie lászló zu ihrer unterkunft an der nordstrasse und lässt sie ein wenig ausruhen. am nachmittag wird die berufswäsche organisiert und es erfolgt die vorstellung auf der chirurgie anschliessend sind sie bereits zum ersten mal eingeladen an einen abschiedsapéro von zwei ärztinnen auf der waidterrasse.

03.112019

unser jüngstes projekt "twenty 4 forty" hat gestartet. lesen sie mehr auf unserem flyer 

26.10.2019 heute ist es so weit - das herbst team setzt sich in Marsch und fliegt nach Tanzania. 

folgt dem blog um mehr zu erfahren...

04.10.2019 seit wenigen tagen sind unsere diesjährigen gäste aus tanzania wieder für einige wochen bei uns in der schweiz. lies hier weiter über die erlebnisse von sella und zaina.

02.10.2019 am letzten wochenende waren wir wieder aktiv... und diesmal bei herrlichem wetter am höngger wümmetfäscht.

23.09.2019 die marksaison ist eröffnet. am wochenende hatten wir unseren ersten einsatz in diesem spätsommer/herbst in winkel...

06.09.2019 die märt saison startet wieder und damit auch unsere präsenz an diesen anlässen. auf einen besuch würden wir uns freuen! den anfang macht der herbstmärt in winkel. details findest du hier ...

02.08.2019 die daten und details für unser auftreten an verschiedenen herbst- und weihnachtsmärkten sind da. checke hier...!

21.06.2019 das mbalizi hat nun eine richtige notfallstation! vor wenigen wochen fand die feierliche eröffnung statt und ein team von uns war dabei ... mehr gibt es hier!

15.05.2019 2. generalversammlung des vereins zurich-meets-tanzania. kein stimmungsbericht, nur facts.

29.04.2019  das team für den frühlingseinsatz trudelt langsam zu den startlöchern: am samstag geht's los. und auch der blog ist bereits aufgeschaltet.

19.03.2019 nächster einsatz in afrika steht schon bald vor der tür! weitere infos folgen...unser team bereitet sich vor

24.12.2018 der jahresrückblick von christoph schubert ist nun online!